Leitbild

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Das Leitbild der Heinrich-Albertz-Schule stammt aus dem Römerbrief, Kapitel 12, 3-21:

„(3) In der Vollmacht, die Gott mir als Apostel gegeben hat, wende ich mich an jeden Einzelnen von euch. Niemand soll sich über andere erheben und höher von sich denken, als es angemessen ist. Bleibt bescheiden und sucht das rechte Maß! Durch den Glauben hat jeder von euch seinen besonderen Anteil an den Gnadengaben bekommen. Daran hat jeder den Maßstab, nach dem er sich einschätzen soll.

(4) Denkt an den menschlichen Leib: Er bildet ein lebendiges Ganzes und hat doch viele Teile, und jeder Teil hat seine besondere Funktion. (5) So ist es auch mit uns: Als Men­schen, die zu Christus gehören, bilden wir alle ein unteilbares Ganzes; aber als Einzelne stehen wir zuein­ander wie Teile mit ihrer besonderen Funktion.

(6) Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade zugeteilt hat. Einige sind befähigt, Weisungen für die Gemeinde von Gott zu empfangen; was sie sagen, muss dem gemeinsamen Bekenntnis entsprechen. (7) Andere sind befähigt, praktische Auf­gaben in der Gemeinde zu übernehmen; sie sollen sich treu diesen Aufgaben widmen. Wer die Gabe hat, als Lehrer die Gemeinde zu unterweisen, gebrauche sie. (8) Wer die Gabe hat, andere zu ermahnen und zu ermutigen, nutze sie. Wer Bedürftige unterstützt, soll sich dabei nicht in Szene setzen. Wer in der Gemeinde eine Verantwortung über­nimmt, soll mit Hin­ga­be bei der Sache sein. Wer sich um Notleidende kümmert, soll es nicht mit saurer Miene tun.

(9) Die Liebe darf nicht geheuchelt sein. Verabscheut das Böse, tut mit ganzer Kraft das Gute! (10) Liebt einander von Herzen als Brüder und Schwestern, und ehrt euch gegen­seitig in zu­vorkommender Weise. (11) Werdet im Eifer nicht nachlässig, sondern lasst euch vom Geist Gottes entflammen. Dient in allem Christus, dem Herrn. (12) Seid fröhlich als Menschen der Hoffnung, bleibt standhaft in aller Bedrängnis, lasst nicht nach im Ge­bet. (13) Sorgt für alle in der Gemeinde, die Not leiden, und wetteifert in der Gastfreund­schaft.

(14) Wünscht denen, die euch verfolgen, Gutes. Segnet sie, anstatt sie zu verfluchen. (15) Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Traurigen. (16) Seid alle miteinander auf Einigkeit bedacht. Strebt nicht hoch hinaus, sondern haltet Gemeinschaft mit den Verach­teten. Verlasst euch nicht auf eure eigene Klugheit.

(17) Wenn euch jemand Unrecht tut, dann zahlt es niemals mit gleicher Münze heim. Seid darauf bedacht, vor den Augen aller Menschen bestehen zu können. (18) So weit es mög­lich ist und auf euch ankommt, lebt mit allen in Frieden. (19) Nehmt keine Rache, holt euch nicht selbst euer Recht, meine Lieben, sondern überlasst das Gericht Gott. Er sagt ja in den Heili­gen Schriften: »Ich bin der Rächer, ich habe mir das Gericht vorbehalten, ich selbst werde vergelten.« (20) Handelt vielmehr nach dem Wort: »Wenn dein Feind hung­rig ist, dann gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Dann wird es ihm bald leidtun, dein Feind zu sein.« (21) Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde es durch das Gute!“

Der Text des Leitbildes weist auf wesentliche Marker der Schulphilosophie hin, auf den Geist, der in der Schule wehen soll, auf das Ethos der Heinrich-Albertz-Schule:

-    Gleichwertigkeit der Mitglieder der Schulgemeinde

-    jeder Mensch mit besonderen Gaben vom Schöpfer ausgestattet

-    Teilhabe nach den individuellen Möglichkeiten zum Nutzen aller

-    Glaube, Liebe und Hoffnung

-    Hinwendung zu den Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen

-    Feindesliebe

-    Empathie

-    Solidarität.


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